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Gasthaus zum Wappenrock

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juh
Beiträge: 83
Registriert: So 20. Mai 2018, 14:48

Gasthaus zum Wappenrock

Beitrag von juh » Di 29. Mai 2018, 06:54

Am Ende des Tages wartet ein Bett und ein kühles Bier.

Im "Wappenrock" an der alten Straße, gerade auf halbem Wege zwischen der Mühle und dem Dorfe Hogarth: Dort finden bei Einbruch der Nacht stets Reisende ein, denn es gibt keine andere Unterkunft.

Einige haben sich auf der Straße getroffen und reisen gemeinsam, andere treffen alleine ein. Und ein paar wohnen hier schon länger.
Sind sie auf der Flucht? Verstecken sie sich? Haben sie etwas erlebt, von dem sie Abstand suchen?
Sieht der eine nicht aus wie ein Wolf? Und der dort, hat der nicht den Griff eines zerbrochenen Schwerts auf dem Tisch? Und parkte nicht ein schwarzer 67'er Impala etwas versteckt neben den Pferden?

Eins ist sicher - Helden für ein Abenteuer findet man hier heute nicht.

Aber zu erzählen gibt es vieles. Für eine gute Geschichte lobt der Wirt freie Logis aus.
MasterFeidn
Beiträge: 4
Registriert: Fr 25. Mai 2018, 22:26

Re: Gasthaus zum Wappenrock

Beitrag von MasterFeidn » Sa 16. Jun 2018, 09:39

Alle Gespräche ersticken für einen kurzen Moment als zwei düstere Gestalten die Taverne betreten.

Schweigsam suchen Sie sich ein Platz an einem Tisch im hinterem Viertel des Gasthauses aus. Der Wirt ist so gebannt von der Präsenz, dass er die Order der neuen Gäste selbst entgegen nimmt. Als die beiden dunklen Gestalten je ein Laib Brot, Fleisch und Wasser wünschen registriert er wie sonderbar das Paar ist. Die erste dunkle Gestalt ist eine Frau. Pechschwarzes Haare, kleiner Körperbau und bleiche Haut - aber dennoch lieblich für das Auge. Im Kontrast dazu Ihr Gefährte. Eine Narbe zieht sich vom rechten Auge hinunter zu seinem Mundwinkel. Sonderbarerweise wirkt es so, als wäre diese Narbe ein Schmuckstück in einem interessanten Gesicht. Das einzige was der Wirt aus dem von der dunklen Kapuze verdecktem Gesicht noch erkennen kann, sind die stechenden, durchdringenden blaue Augen. Irgendwie wirkt es, dass diese direkt IN einem hinein schauen. Sonderbar und unheimlich... Ein Schauder überfährt den Wirt, den er so gut wie möglich unterdrücken zu versucht. Der Mantel des unbekannten kann seine Agilität und brutale Kraft kaum verbergen.

Als der Wirt zurück zur Bar geht ist er erleichtert. Die Anspannung in der Nähe des sonderbaren Paares schwindet etwas. Erst jetzt bemerkt er, dass die anderen Gäste ebenfalls mit Interesse die neuen Gäste zu bewerten zu versuchen. Jedoch keiner offenkundig sondern verstohlen. "Ob in Ihnen auch der selbe Gedanke schwebt? Assassinen der Nordlande? Hat der Feldzug Königin Syrkas nicht auch den letzten dieser dunklen Brut vom Antlitz der Welt getilgt? Im sogenannten "Marsch der Gerechten" als Rache für die brutale Ermordung Ihres Vaters Haralds II."
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