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Die Wege des Schicksals – der Untergrund – Das Spiel

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Inka
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Die Wege des Schicksals – der Untergrund – Das Spiel

Beitrag von Inka » Fr 26. Mär 2021, 19:17

Bei Amdiriel
Es ist ein kühler, aber trockener Herbstmorgen im Lagos-Wald. Die Sonne blickt durch die Zweige und malt interessante Schattenspiele auf den Waldboden. Doch trotz aller Schönheit dieses Waldes – sicher war es hier nicht. Ganze drei Dunkelelfen Patrouillen hatte Amdiriel in den letzten Tagen bereits erspäht, das waren mehr als sonst in einem ganzen Jahr. Zum Glück hatten sie sie umgekehrt bisher nicht entdeckt, aber offensichtlich hatten sie neuerdings ein seltsames Interesse an diesem Wald.

Bei Thranduil
Es ist als hätte die Leere ihn ausgespiehen. Sicher sein Ziel war Verdan gewesen, aber nicht so. Normalerweise ging er vorsichtig vor bei seinen Reisen. Er hatte den Weg zwischen den Dimensionen nur um eine Winzigkeit öffnen wollen, um zu schauen, wohin ihn der Weg führen würde, als er mit einer enormen Kraft durch den, sich widerstrebend weiter öffnenden Spalt gerissen wurde. Kopfüber purzelte er auf die kleine Lichtung und findet sich in einem herbstlichen Wald wieder ohne eine Ahnung zu haben, wo sich dieser befindet und was eigentlich schief gegangen ist.

Amon und Lena
Schon seit Tagen war Amon nun schon in diesem Wald unterwegs. Nach seinen geografischen Kenntnissen und der Richtung, die die Waldläuferin ihm vorgegeben hatte, hätte er längts auf die große Straße nach Lothad treffen müssen, die diesen Wald durchquerte. Doch offensichtlich war es um seinen Orientierungssinn nicht besonders gut gestellt, ebenso wie um seine Qualitäten als Waldläufer im Allgemeinen. Es war einfach keine gute Idee gewesen die Gruppe zu trennen. Aber nun war es nicht mehr zu ändern. Er gehörte nicht in einen Wald – er gehörte in die Zivilisation. Während er einfach immer weiter geradeaus ging in die Richtung, die er für die richtige hielt, sprach er in Gedanken ein weiteres Gebet an seinen Gott Jada, das vermutlich zehnte an diesem Tag, wohl wissend, dass der Gott ihm nicht mehr helfen konnte. Aber was sollte er auch sonst tun. Immerhin beruhigten die Worte seine Gedanken. Lena trotte gehorsam und wortlos hinter ihm her.

Anmerkung

Alle vier befinden sich in Hörweite zueinander. Das heißt sowohl Amdiriel als auch Thranduil können hören, dass da zwei Personen durch das Unterholz stapfen, die sich nicht gerade Mühe geben leise zu sein und sowohl Amdiriel als auch Amon und Lena können Thranduils Sturz hören.
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AnTi
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Re: Die Wege des Schicksals – der Untergrund – Das Spiel

Beitrag von AnTi » Sa 27. Mär 2021, 19:23

Amdiriel vernahm zwei unterschiedliche Geräusche, die nicht dem selben Ursprung hatten. Mithranya, die wie sie wusste in ihrer Nähe herumschlich, hatte auch die Geräusche vernommen und bewegte sich vorsichtig mit einer gewissen Anspannung weiter. Noch bestand keine Gefahr.
Da ungewöhnlich viele Patrouillen der Dunkelelfen in den letzten Tagen in diesem Teil des Waldes unterwegs waren, zog Amdiriel die Kapuze ihres Mantels weiter ins Gesicht und bewegte sich noch vorsichtiger und bemüht lautlos weiter. Die doch eher unbeholfenen Schritte durch das Unterholz kommen wahrscheinlich von keiner weiteren Patrouille, da die sich zumeist geschickter bewegten, aber man konnte ja nie sicher sein, dass sie Ihre Gewohnheiten änderten. Oder dass das Ganze eine Falle war. Sie beschloss, sich den Verursacher der Geräusche etwas näher anzuschauen. Es war ihr leicht möglich sich geräuschlos und ungesehen seitlich von hinten an die zwei Personen heranzuschleichen. Sie sah einen älteren Mann und eine junge Frau, die hinter ihm her trottet. Beide sahen nicht so aus, als ob von ihnen eine direkte Gefahr ausging. Eigentlich wirkte der Mann in seiner feinen und edlen Kleidung völlig fehl am Platz. Auch seine Bewegungen verrieten ihr, dass er nicht oft in einen Wald unterwegs ist. Der Mann schien ihrer Erfahrung nach auch ohne jegliche Orientierung unterwegs zu sein, da er keinem Pfad folgte und in der Richtung die er eingeschlagen hatte, auf keine Siedlung oder größere Strasse stoßen würde. Aber man konnte nie vorsichtig und wachsam genug sein, dass hatte sie auf ihren Streifzügen gelernt. Vorsichtig folgte sie den Beiden ein kurzes Stück im sicheren Abstand, um zu schauen, ob sie sich zu dem anderen Geräusch hinwenden. Sollten die Beiden dies nicht tun, dann würde sie die Beiden ziehen lassen und selbst ergründen, was die Ursache dafür war. Bei dem Lärm und der Geschwindigkeit den der Mann und die Frau an den Tag legten, wären sie leicht wieder zu finden, falls sich das zweite Geräusch als harmlos heraustellen würde.
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taube Nuss
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Re: Die Wege des Schicksals – der Untergrund – Das Spiel

Beitrag von taube Nuss » Sa 27. Mär 2021, 19:43

Auf Grund seiner bescheidenen Kampferfahrung konnte es Thranduil gerade so verhindern, dass er platt auf die Nase fiel oder sich bei seiner Landung etwas brach. Flach auf dem Boden liegend verharrt er dort einige Zeit regungslos. Mit angespannten Nerven lauscht er auf alle Geräusche.

//Hat mich jemand gesehen? Bin ich in Gefahr?//

Geht es ihm durch den Kopf. Kurz darauf entspannt sich Thranduil etwas. Niemand stürmt auf ihn zu. Es gibt keine Alarm Rufe oder anderweitig auffällige Aktivitäten. Doch was ist das? Irgendwer ist in seiner Nähe unterwegs und das nicht gerade leise. Was also tun. Auf dieser Lichtung kann er nicht bleiben. Das ist viel zu auffällig. Als erstes huscht er geduckt zum Waldrand und nicht direkt auf das Geräusch zu. Dort lehnt er sich an einen dicken Baum und geht seine Optionen in Gedanken durch.

//Leethu kann fliegen und sich unsichtbar machen. In einer unbekannten Umgebung ist das ein Vorteil. Leider hat sie auch ein entzündliches Gemüt und das ist hier im Wald nicht gut. Wenn sie sich verteidigen muss und einer ihrer Flammenkugeln daneben geht, dann steht hier alles in Flammen. Dann schon eher das schwebende Auge. In der Zeit bin ich aber wehrlos, also brauche ich einen Beschützer. Thangarth wäre eine gute Wahl. Wenn ich aber bedenke wie ich hier her gekommen bin, dann weiß ich nicht ob ich Thangarth problemlos zu mir rufen kann. Jetzt da irgendwas in der Nähe ist, sollte ich besser jede auffällige Aktion vermeiden. Also nur das schwebende Auge.//

Der Elf setzt sich so hin, dass er sich mit seinem Rücken an den Baum lehnen kann und webt den einfachen Zauber. In seiner Hand erscheint ein normal großes Auge und beginnt damit in die Luft aufzusteigen. Vorsichtig manövriert der Thranduil das Auge durch die Luft in gut 10m Höhe über den Boden. Natürlich kann das Auge nichts hören und so braucht der Elf etwas bis der Mann und die Frau im Blickfeld des Auges erscheinen.

//Hm, die wirken mir aber nicht gerade als würden sie hier her gehören? Ich meine die Kleidung des Mannes ist viel zu gut für einen Spaziergang durch den Wald. Er ist zudem bewaffnet. Ob sie sich verlaufen haben oder wissen wohin sie gehen? Ich sollte mich weiter umsehen. Von den Beiden geht erst einmal keine Gefahr aus. Wenn ich nichts finde, dann werde ich ihnen wohl folgen müssen. Vielleicht komme ich so zu einer Siedlung.//

Thranduil lässt das Auge nach oben steigen, um sich weiter umsehen zu können. Er hofft darauf, dass er in der Ferne eine Siedlung ausmachen kann, wenn das Auge erst einmal über die Bäume hinweg sehen kann.
Inka
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Re: Die Wege des Schicksals – der Untergrund – Das Spiel

Beitrag von Inka » Sa 27. Mär 2021, 20:14

Amon hatte bei dem seltsamen Geräusch aufgehorcht und in die Richtung geschaut, aus der es scheinbar kam. Mit einem Finger an den Lippen bedeutete er Lena leise zu sein, während er angestrengt lauschte, ob er noch etwas hören konnte, aber außer den üblichen Geräuschen des Waldes, die sie nun schon seit Tagen begleiteten war nichts zu hören. Da es nicht gerade nach einem wilden Tier geklungen hatte, beschloss Amon seine ohnehin nicht besonders erfolgversprechende Route zu ändern. Immerhin bestand die winzige Chance, dass da jemand war, der ihm vielleicht helfen konnte. Amon strich seine Kleidung glatt und richtete sich gerade auf, dann ging er geradewegs in die Richtung, in der er das Geräusch verortet hatte „Hallo, ist da jemand?“ rief er dabei in den Wald. Er wollte nicht, dass man den Eindruck hätte, er wolle sich anschleichen. Ganz abgesehen davon, dass ihm durchaus bewusst war, dass er keineswegs in der Lage war, sich lautlos durch einen Wald zu bewegen.

Lena hatte sich ebenfalls instinktiv nach dem seltsamen Geräusch umgeschaut und war im nächsten Augenblick nahezu erstarrt. Eine seltsame Energie schien wie eine Welle durch den Wald zu fluten – es war nur ein ganz kurzer Moment, aber sie hatte es genau gespürt. Sie wollte es Amon sagen, aber sie sah, wie der den Finger auf die Lippen legte und ihr bedeutete zu schweigen. Und so schwieg sie und folgte ihm – ihre Sinne waren zum Zerreißen gespannt. Sie lauschte auf jedes Geräusch und ließ immer wieder den Blick hin und her durch das Unterholz schweifen. War da eine Bewegung gewesen? Lena war sich nicht sicher.
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AnTi
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Re: Die Wege des Schicksals – der Untergrund – Das Spiel

Beitrag von AnTi » So 28. Mär 2021, 11:13

Ja, auch die Beiden schienen das Geräusch wahrgenommen zu haben. Sie konnte sehen, dass sie die eingeschlagene Richtung ihres bisherigen Weges verliesen und sich dem Geräusch zuwanden. Eine Veränderung ging durch den Körper des Mannes. Er strafft die Schultern, strich seine Kleidung glatt und richtete sich auf, wie um zu zeigen, dass er ein edler Herr ist und normalerweise nicht durch Wälder streifte. Dann rief er in den Wald hinein, ob jemand da ist. Amdiriel war gespannt, ob eine Antwort kam.

Bisher hatte Amdiriel ihre Aufmerksamkeit nur kurz auf die Begleiterin des Mannes gelenkt. Durch ihr Verhalten und ihre Kleidung konnte sie annehmen, dass sie eine Bedienstete des Mannes ist. Jetzt beim genauen Betrachten konnte Amdiririel aber erkennen, dass die Frau sich ständig sehr unruhig und nervös umschaute. Auch ihre Körperhaltung war mehr als angespannt. Hatte das Geräusch sie so verängstigt? Einen Moment blieb ihr Blick beim Umschauen kurz auf ihrer Position ruhen. Hatte sie mich etwa doch gesehen?

Währenddesen hat Mithranya einen für sie unbekannten Geruch wahrgenommen. Sie nahm daraufhin die Fährte auf und bewegte sich vorsichtig auf den Ursprung zu. Am Rand einer kleinen Lichtung blieb sie im Schatten der Bäume stehen und beobachtete neugierig und aufmerksam die Kreatur am anderen Ende der Lichtung, die hinter einem Baum Deckung gesucht hatte. Ihre halbgeschlossenen Augen, der nach vorn gebeugte Schwanz und ihre ebenso nach vorn gerichteten Ohren zeigten ihre vorsichtige Neugier an. So setzte sie sich auf ihre Hinterbeine und beobachtete dieses fremde Wesen mit dem neuen unbekannten Geruch.
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taube Nuss
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Re: Die Wege des Schicksals – der Untergrund – Das Spiel

Beitrag von taube Nuss » Mo 29. Mär 2021, 06:42

Thranduil ist gerade dabei die Nähere Umgebung auszukundschaften, da ruft Amon in seine Richtung. Natürlich versteht der Elf die Allgemeinsprache nicht. Noch bevor er sein magisches Auge in Amons Richtung lenken kann, spürt er ein starkes magisches Feld von dort in seine Richtung kommen. Oder genauer gesagt in die Richtung der Lichtung. Um auf Nr. sicher zu gehen lässt er den Zauber fallen. Da das schwebende magische Auge der einzige aktive Zauber des Elfen war, sollte er jetzt kein magisches Feld abstrahlen.

//Mist die kommen in meine Richtung. Vermutlich werden sie die sich langsam verflüchtigende magische Aura von meinem unrühmlichen Übertritt bald zu spüren bekommen. Wenn ich mich hier hinter dem Baum verstecke und flach auf dem Boden liegen bleibe, dann sollten sie mich eigentlich nicht sehen können. Zudem habe ich keine Zauber aktiv. Also können sie mich auch nicht so einfach Orten.//

Die wenige Zeit die Thranduil noch bleibt nutzt er um sich optimal zu positionieren und sich mit noch etwas Farn und Gras zu tarnen. Er ist viel zu neugierig um sich vom Ort des Geschehens zurück zu ziehen. Also wartet er ab, um zu sehen was geschehen wird. Das die magische Aura schon jetzt so stark ist beunruhigt ihn schon ein wenig, macht ihn aber auch neugierig. Da der Elf sich voll und ganz auf Amon und Lena konzentriert bemerkt er den Luchs auf der anderen Seite der Lichtung nicht. Zudem behindert der Baum, hinter welchem es sich versteckt hat, seine Sicht auf die Lichtung erheblich. Eigentlich kann er er nur die Stelle sehen wo Amon und Lena auftauchen sollten und natürlich die Mitte der Lichtung, wo er vor kurzem angekommen ist.
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Re: Die Wege des Schicksals – der Untergrund – Das Spiel

Beitrag von Inka » Mo 29. Mär 2021, 12:05

Amon war weiter mit gemessenem Schritt in die Richtung gegangen aus der er das Geräusch vernommen hatte. Es war offensichtlich, dass er nicht darum bemüht war sich unauffällig zu nähern. Die Hände hatte er zudem leicht erhoben, die offenen Handflächen zeigten nach außen, um deutlich zu machen, dass er keine Waffen benutzen wollte. Er wäre ohnehin kaum einem Gegner mit der Waffe gewachsen, da wollte er lieber gar nicht erst einen Anlaß zum Angriff geben. “Hallo, ist da irgendjemand?” wiederholte er dabei noch einmal in der allgemeinen Sprache, lauschte wieder kurz auf eine Reaktion bevor er einfach in ruhigem Tonfall jedoch laut und deutlich weiter sprach “Ich bin Amon von Heralas - ich könnte Hilfe brauchen - ich würde sie großzügig entlohnen”. Er wusste, dass er wahrscheinlich nur mit dem Wald sprach, aber für die geringe Chance, dass hier doch jemand sein sollte, der ihm helfen könnte, nahm er das in Kauf. Als er gerade auf die Lichtung treten wollte, griff Lena zögerlich nach seinem Mantel “Herr, hier stimmt etwas nicht” raunte sie ihm leise zu. Amon sah im ersten Augenblick verärgert auf sie herab, aber seine Züge entspannten sich, als er die Sorge in ihrem Blick erkannte. Er wusste, dass sie mehr sah, mehr spürte als er - es wäre dumm sie hier nicht zu beachten, auch wenn Amon sich erst noch daran gewöhnen musste. Sein fragender Blick machte ihr deutlich, dass sie weiter sprechen durfte. “Da war eine wirklich starke Energie - eine seltsame Energie…” Lena schüttelte leicht den Kopf, versuchte in Worte zu fassen, was sie gespürt hatte “irgendwie kalt ... ich kann es nicht einordnen …” erklärte sie stockend. “Dort” sie deutete mit dem Finger auf die Mitte der Lichtung “dort ist eine Art Riss”. Ganz schwach konnte sie noch den verblassenden Riss sehen, wie ein Riss in der Wirklichkeit. Sie erschauderte leicht, das Ganze war ihr mehr als nicht geheuer. Amons Blick folge ihre Geste, doch er sah nur was er zuvor auch gesehen hatte: eine kleine Lichtung im Wald. Aber er vertraute Lena und ihre Worte ließen ihn nun doch daran zweifeln, ob es eine gute Idee gewesen war sich dem hier so auffällig zu nähern. Das allerletzte was er in diesem vermaledeiten Wald treffen wollte war irgendwas magisches. Sein Blick glitt nun deutlich skeptischer über die Lichtung und das umliegende Unterholz. Aber sollte hier tatsächlich ein Magier sein, war es nun ohnehin zu spät. Jeder im weiten Umkreis musste ihn mitbekommen haben, dafür hatte er schließlich gesorgt. Also blieb ihm nichts als weiter zu hoffen, dass wer auch immer ihn nicht gleich zu Asche verbrennen würde. Er bedeutete Lena am Rand der Lichtung stehen zu bleiben und trat nun deutlich zögerlicher einen weiteren Schritt auf die Lichtung um sich offen zu zeigen. Er bemühte sich weiter um Fassung aber die Sorge konnte er nun nicht mehr ganz aus seinem Blick vertreiben “Bitte - ich brauche Hilfe.” wiederholte er noch einmal aber mit deutlich leiserer Stimme und drehte sich vorsichtig einmal um die eigene Achse.
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Re: Die Wege des Schicksals – der Untergrund – Das Spiel

Beitrag von AnTi » Di 30. Mär 2021, 22:10

Nein, sie war nicht von der Frau gesehen worden und so konnte sie den Beiden weiter unbemerkt folgen, die in Richtung einer kleinen Lichtung gingen. Dabei gab sich der Mann wenig Mühe unauffällig zu sein, nein im Gegenteil, immer mehr verstärkte sich der Eindruck, dass er wirklich nicht hier her zu gehören schien und keine Ahnung hatte, wo er eigentlich war. Und genau das gab er auch zu, da er nach Hilfe rief und sich sogar mit Namen vorstellte. Noch wollte sich Amdiriel aus ihrer Deckung nicht hinaus wagen und abwarten und beobachten, was geschah.

Am Rande der Lichtung blieben die Beiden kurz stehen, da die Frau den Mann kurz aufhielt. Einige wenige Wortfetzen von der Frau über eine seltsame und starke Energie die sie spürte drangen an Amdiriels Ohr und sie sah, wie die Frau auf die Mitte der Lichtung deutete. Sie selber sah nur das Sonnenlicht, aber vielleicht hatte ja das andere unbekannte Geräusch, was sie wahrgenommen hatte, etwas damit zu tun, was nach ihrer Einschätzung von der Lichtung her gekommen sein müsste. Ganz in ihrer Nähe am Rand der Lichtung im Schatten der Bäume konnte sie nun auch Mythrania spüren und dass sie etwas oder jemanden niegierig beobachtete. Ihre treue Begleiterin würde ihr auch zu verstehen geben, wenn eine Gefahr bestünde.

Der Mann trat nun auf die Lichtung und bat erneut um Hilfe. Man konnte meinen, dass ein wenig Verzweiflung in seiner Stimme lag. Amdiriel war hin und her gerissen und überlegte, was sie tun sollte. Es war eigentlich nicht ihre Art, einen Hilfesuchenden einfach abzuweisen. Aber durch das vermehrte Interesse der Dunkelelfen Patrouillen der letzten Tag an diesem Teil des Waldes war sie doch etwas vorsichtiger geworden. Und hatte sie nicht auch an dem Mann, als er auf die Lichtung trat flüchtig einen schwarzen Ring an seinem linken Ringfinger gesehen, was ihn als Verbündeten der Dunkelelfen auszeichnete? Allerdings, wenn sie ihm half, dann stand er in ihrer Schuld und sie könnte viellicht mehr über das Gerücht, dass ihr Vater noch lebt, erfahren. So bleib sie noch im Schatten verborgen stehen und wägte alles Für und Wider gegeneinander ab.
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Re: Die Wege des Schicksals – der Untergrund – Das Spiel

Beitrag von taube Nuss » Do 1. Apr 2021, 06:41

Thranduil wünscht sich der er den Mann verstehen könnte. So kann er nur raten was der Mann will. Und was kann jemand wollen der auf einer Lichtung steht und laut den Wald anschreit? Vielleicht will er seinen Frust rauslassen? Oder erwartet er Jemanden und dieser Jemand ist zu spät? Während der Elf weiterhin die Lichtung beobachtet und seine Vermutungen anstellt, wird der Mann leiser. Die Frau ist am Rande der Lichtung stehen geblieben. Sie ist es, welche die Aura vor sich her schiebt. Aber sie zaubert nicht. Sie steht einfach nur da und schaut zu, was der Mann macht. Gut, sie schaut sich ebenfalls um. Da sie nicht mit dem Finger auf ihn zeigt und der Mann Thranduil auch nicht gesehen zu haben scheint, fasst der Elf einen Entschluss.

//Ich werde warten bis der Mann und die Frau die Lichtung wieder verlassen haben. Dann werde ich auf die Lichtung treten, so als wäre ich durch den Wald gelaufen und gerade angekommen. Oh was für ein Zufall. Ich sollte vielleicht noch ein paar Blumen und Gräser pflücken. Mal sehen ob ich sie erkennen kann. Gut ich habe die Bilder gesehen, aber es ist immer noch etwas anderes wenn man die Pflanze vor sich hat.//

Der Elf bleibt also liegen und wartet bis die Beiden die Lichtung verlassen haben und es gerade eben so noch mitbekommen sollten, wenn er die Lichtung betritt.
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Re: Die Wege des Schicksals – der Untergrund – Das Spiel

Beitrag von AnTi » Do 1. Apr 2021, 10:12

Amdiriel beschloss nach einigen Überlegungen den Beiden nun doch zu helfen. Sie sahen jetzt nicht gerade nach der großen Gefahr aus, nein vor allem der Mann versprühte eher Hilflosigkeit und Verzweiflung aus. Zudem könnte immer noch Mithranya für Ablenkung sorgen, falls die Situation es erforderte. Und so wie die Beiden durch den Wald gegegangen waren, könnte sie ihnen leicht entkommen und wieder im Unterholz verschwinden.

So verlies sie ihre Deckung und trat dabei willentlich auf Gehölz am Boden, so dass durch das Knacken man ihr Nähertreten hören musste. Sie wollte jetzt nicht die Beiden noch zusätzlich erschrecken. Amdiriel betrat nun die Lichtung, blieb aber am Rand mit einem gewissen Abstand zu dem Mann stehen und wartete darauf, dass die Beiden sie auch bemerkten und sahen.

In der Zwischenzeit langweilte sich Mithranya, da sich die Kreatur mit dem neuen unbekannten Geruch nicht von der Stelle bewegte. Daher zog sie sich etwas weiter in den Schatten der Bäume zurück, blieb aber immer noch in der Nähe von ihrer Mutter, da sie spürte, dass diese nun auch bei der Lichtung war. So schlich sich Mithranya vorsichtig näher an die Kreatur heran.
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Re: Die Wege des Schicksals – der Untergrund – Das Spiel

Beitrag von Inka » Do 1. Apr 2021, 20:56

Amon war nicht sicher, ob er nun enttäuscht sein sollte oder eher beruhigt, als sich nichts rührte. Er wollte sich gerade zum Gehen wenden, als er ein leises Knacken hörte. Er fuhr erschrocken zu dem Geräusch herum, hatte sich aber sofort wieder gefangen, als er die junge Frau dort an Rande der Lichtung stehen sah. Sofort legte er sein gewohnt geschäftsmäßiges Lächeln auf, dass nicht ganz echt wirkte aber auch keinesfalls unfreundlich. Zumal er in dieser Situation wirklich erfreut und erleichtert war, die fremde Frau hier zu sehen. Ihr ganzes Äußeres deutete bereits darauf hin, dass sie sich hier in dieser Umgebung wohl deutlich besser zurechtfinden mochte als er. „Zum Gruße“ sprach Amon sie höfflich an und deutete eine leichte Verbeugung an „ich bin wirklich so froh in diesem verlassenen Walde endlich mal einem Menschen zu begegnen. Ich habe mich ganz schön verlaufen.“ Gab er dabei gleich unumwunden zu. „Vielleicht wärt ihr bereit mir zu helfen?“ Er sah die Fremde einen Moment fragend an, bevor er mit einem leichten Kopfschütteln noch hinzufügte „Achgott, wo habe ich nur meine Manieren – verzeiht bitte“ erneut deutet er eine Verbeugung an „Mein Name ist Amon von Heralas und dies“ seine Hand deutete auf Lena „ist Lena, meine treue Dienerin.“

Lena beobachtete nur aus dem Hintergrund. Neugierig musterte sie die Frau, die dort auf der Lichtung erschienen war. Erst als Amon sie vorstellte, trat sie etwas näher, um ihren gewohnten Platz hinter Amon einzunehmen. Mit einem freundlichen Lächeln verbeugte sie sich vor der Fremden, sagte aber kein Wort.
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Re: Die Wege des Schicksals – der Untergrund – Das Spiel

Beitrag von AnTi » Do 1. Apr 2021, 21:28

"Seid auch ihr gegrüßt" erwiderte Amdiriel, nachdem der Mann mit seiner Vorstellung zu Ende war. Sie bewegte sich allerdings nicht von der Stelle und machete auch sonst keine weiteren Bewegungen. Sie stand einfach ruhig da, so als würde sie hier her gehören. Die nächsten Worte, die sie sprach kamen nüchtern und eher als Feststellung von ihren Lippen: "Und das sie, werter Herr, Hilfe brauchen und sich verlaufen haben, ist mehr als deutlich!". "Ich bin Amdiriel und in der Tat bin ich gewillt euch zu helfen" sprach sie weiter, immer darauf bedacht, so wenig über sich im Moment preiszugeben, wie möglich. "Vielleicht sagt ihr mir, wohin ihr unterwegs seid und ich kann euch sagen, wie weit ihr vom Weg abgekommen seid oder in welche Richtung ihr euch wenden müsst." fügte sie an.

Mithranya hingegen schlich sich immer näher an die Kreatur heran, die versuchte sich unter Farn und Gras zu verstecken. Aber damit konnte sie der guten Nase der Luchsin nicht entkommen oder sie täuschen. Im Gegenteil, dieses kleine Spielchen gefiel ihr und sie hatte ihren Spaß daran. Dabei galt aber immer noch ein Teil ihrer Aufmerksamkeit ihrer Mutter, die nun am Rand der Lichtung stand. Sollte sie Hilfe brauchen, dann würde sie für sie das Spielchen sofort beenden.
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Re: Die Wege des Schicksals – der Untergrund – Das Spiel

Beitrag von Inka » Fr 2. Apr 2021, 12:49

Amons Blick verfinsterte sich ganz leicht bei ihren ersten Worten. Es war eine Sache, wenn er zugab, etwas nicht zu können – es war eine ganz andere es von einer so jungen Frau dann auf diese recht Vorlaute Art noch einmal an den Kopf geworfen zu bekommen. Aber es war egal, denn viel entscheidender war sie würde ihm helfen. Bei ihrem Namen horchte er sichtlich auf und schien sie mit noch etwas größerem Interesse zu mustern „Amdiriel – ein wirklich außergewöhnlicher Name“ erwiderte er dabei leise. Dabei ging ihm ihr Name in der elfischen Sprache auffällig leicht von der Zunge. „Vielen Dank, dass ihr bereit seid mir zu helfen. Ich war auf dem Weg zurück zu der großen Straße, die durch diesen Wald führt, um dann über diese nach Urasil zu gelangen.“

Amdiriel würde wissen das Urasil eine kleinere Stadt am Rande des Lagoswaldes war. Eine kleine Stadt, in der gleich mehrere Dunkelelfenfamilien lebten, die das Leben der Menschen in dieser Stadt vollständig kontrollierten. Eine Stadt, um die sie sonst vermutlich eher einen Bogen machen würde.
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Re: Die Wege des Schicksals – der Untergrund – Das Spiel

Beitrag von AnTi » Fr 2. Apr 2021, 18:34

Ein nicht gerade freundlicher Zug ging über Amons Gesicht. Er ist es wahrscheinlich nicht gewöhnt, dass man seine Meinung sagt oder ihn gar Zurechtweist oder das er Hilflos auf das Wohlwollen eines Anderen angewiesen ist. Bei ihrem Namen horchte er merkbar auf und elfisch ging ihn leicht von den Lippen, so dass man den Eindruck bekommt, dass er mit den Elfen und deren Sprache vertraut ist. Amdiriel meinte, "Kann sein, ich hab ihn nicht für mich gewählt" meinte sie in einem versucht nebensächliche Ton und weiter "Meine Eltern wollten halt keinen gewöhnlichen Namen für mich." Und natürlich wusste sie, wo Urasiil lag und dass es kein guter Ort für einen Waldelfen ist. Diese Stadt liegt in der Hand gleich mehrerer Dunkelelfenfamilien und man bewegte sich falls es doch notwendig sein sollte nur in den Schatten der Häuser. Da wollte man definitv nicht gesehen werden. Und wenn Amon dorthin unterwegs ist, musste sie auf der Hut sein. Und ja, jetzt konnte sie deutlich sehen, dass er den schwarzen Ring trug. Sie würde sich nur auf die aller nötigste Hilfe beschränken. "Die Strasse habt ihr so 4-5 km verfehlt! Mit eurer Orientierung scheint es nicht weit her zu sein." meinte sie Selbstbewusst und weiter "wenn ihr gerade in Nordwestlicher Richtung geht, dann solltet ihr in, ich schätze mal, so vier bis fünf Stunden auf die Strasse treffen. Ich hoffe das Hilft euch weiter." Sie schaute ihn dann mistrauisch an und schloss folgenden Frage an "Ihr wisst doch wo Nordwesten ist, oder?"
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Re: Die Wege des Schicksals – der Untergrund – Das Spiel

Beitrag von Inka » Sa 3. Apr 2021, 15:30

Amon sah sie bei der Erklärung zu ihrem Namen nur kühl und abschätzend an, bevor er sie wieder sichtlich bemüht anlächelte. Eigentlich konnte es ihm ja herzlich egal sein, ob sie nun Mensch oder Elf war und wäre sie letzteres, würde sie sicher einen Teufel tun es ihm auf die Nase zu binden, einem völlig Fremden mit dem unverkennbaren Zeichen des Bündnisses mit den Dunkelelfen am Finger. Das ihr Blick ganz kurz in die Richtung seiner Hand geglitten war, war ihm jedenfalls nicht entgangen. Mit sichtlich bemüht ruhigem Blick ließ er ihre weiteren Worte über sich ergehen. Er wusste ja selber, dass er Hilfe brauchte und die würde er sich jetzt sicher nicht nur um seines Stolzes willen selbst verspielen. „Vielen Dank – ich bin euch wirklich sehr verbunden“ erwiderte er ihr somit lediglich freundlich und musste mit deutlichem Widerwillen noch zugestehen „tatsächlich weiß ich aber nicht wo in diesem Gestrüpp Nordwesten genau ist.“ Klar, er hatte vielleicht eine grobe Vorstellung, denn dass die Sonne im Osten aufging und im Westen unterging war sogar ihm klar, aber er wusste nicht wie spät es war und wo heute Morgen die Sonne aufgegangen war, konnte er auch längst nicht mehr zuordnen.
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Re: Die Wege des Schicksals – der Untergrund – Das Spiel

Beitrag von AnTi » Sa 3. Apr 2021, 17:17

Amon war deutlich anzumerken, dass er bemüht freundlich sein wollte. Sein Lächeln, dass er an den Tag legte, war eher aufgesetzt und erreichte nicht seine Augen. Amdiriel konnte spüren, dass er seinen Stolz hinunter schluckte, um ja nicht ihre Hilfe zu verspielen. Und so ist es ihm wahrscheinlich auch schwer gefallen zuzugeben, dass er keine Ahnung hatte in welche Himmelsrichtung die Strasse lag. Nun hatte sie ihm einmal ihre Hilfe angeboten und vielleicht sollte sie ein wenig freundlicher zu ihm sein. Wer weis, zu was diese Hilfe noch Nützlich war oder ob sie beiläufig wertvolle Informationen sammeln konnte. So meinte sie in einem wohlwollenden Ton "Ich glaube, eher ihr euch wieder hier im Wald verirrt, sollte ich anbieten, euch bis zur Strasse zu geleiten. Ich habe eh gerade kein bestimmtes Ziel, daher könnte ich die Zeit erübrigen."

Da er bestimmt auf dieses Angebot eingehen würde, rief sie Mithranya durch einen Zeichen, dass nur die Beiden durch ihre besondere Verbindung spüren konnten, zu sich. Mithranya lies von ihrem Spielchen ab, den wenn ihre Mutter sie rief, dann folgte sie diesem Ruf. So schlich sie weiter am Rand der Lichtung zwischen den Bäumen in die Richtung aus der der Ruf kam, bis sie nach einer kurzen Weile knapp neben Amdiriel aus den Schatten trat. Amdiriel schien von Amons und Lenas Stelle aus gesehen, weder überrascht noch irgendwie erschreckt worden zu sein, als der Luchs aus dem Schatten trat. Sie bewegte sich nicht oder drehte auch nur den Kopf. Auch als der Luchs seine Schritte zielstrebig auf sie zu lenkte, zeigte sie keine Reaktion. Der Luchs setzt sich letztendlich direkt rechts neben Amdiriël auf seine Hinterpfoten und schmiegt seinen Kopf an ihre Hüfte. Sie legt ohne großartig darüber nachzudenken ihre Hand auf seinen Kopf.
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Re: Die Wege des Schicksals – der Untergrund – Das Spiel

Beitrag von taube Nuss » Sa 3. Apr 2021, 17:25

Thranduil beobachtet die Situation auf der Lichtung genau. Er ist so sehr auf das Geschehen vor ihm fixiert, dass er alles andere um sich herum nur noch bedingt wahrnimmt.

//Amdiriel, das ist doch ein elfischer Name. Aber die Sprache die die beiden sprechen ist es nicht. Wenn ich doch nur verstehen könnte was die Beiden da sagen.//

Der Elf ist etwas frustriert. Ob er sich jetzt erheben soll? Nein, er beschließt bei seinem Plan zu bleiben. Wenn die anderen die Lichtung verlassen haben, wird er auf diese treten. Wenn sie ihn bemerken, gut. Wenn sie ihn nicht bemerkten, auch gut. Mit seinem schwebenden Auge ist er in der Lage ihnen zu folgen, auch wenn er ein ganzes Stück weiter hinten läuft.
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Re: Die Wege des Schicksals – der Untergrund – Das Spiel

Beitrag von Inka » So 4. Apr 2021, 09:00

„Vielen Dank – das wäre wirklich sehr nett von euch.“ Zumindest die Dankbarkeit in Amons Blick schien echt „Sehr gerne werde ich euch den Aufwand auch angemessen entlohnen“. Als die große Raubkatze neben Amdiriel aus dem Unterholz trat war Amon instinktiv zurückgewichen. Ihm lag schon eine Warnung auf der Zunge, doch im nächsten Moment war schon deutlich, dass keine Warnung von Nöten war. Wie eine Hauskatze schmiegte sich das große Tier bei Amdiriel an. Amon atmete einmal tief durch, nach dem kurzen Schreck. Offensichtlich drohte hier keine Gefahr. Er riss seinen Blick von dem Raubtier los und sah wieder zu Amdiriel „Ein wahrlich prächtiges Haustier“ meinte er anerkennend.

Lena schien weder erschrocken noch überrascht als Mithranya die Lichtung betrat. Mit offensichtlicher Faszination betrachtete sie das Tier.
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Re: Die Wege des Schicksals – der Untergrund – Das Spiel

Beitrag von taube Nuss » So 4. Apr 2021, 10:56

Das Auftauchen des Luchses sorgt noch einmal für Spannung. Fast hätte Thranduil seine Tarnung aufgegeben und eingegriffen. Aber etwas stört ihn am Verhalten des Tieres. Der Elf ist kein Experte was Tiere betrifft. Aber pirschen sich die Raubtiere hier etwa nicht an ihre Beute an? Falls doch, dann ist die Situation hier sehr eigenwillig. Thranduil beschließt abzuwarten. UND? Er hatte Recht behalten. Das Raubtier schmiegt sich an die Frau, welche sich Amdiriel genannt hat an.

//Eine Jägerin. Hm, das kann man hier in den Wäldern erwarten. Zum Glück ist ihr Begleiter nicht so trickreich wie die Tiere unserer Jäger. Die konnten nicht einmal meine Dämonen finden. Gut, schauen wir mal was sonst noch passiert oder zum Vorschein kommt. Ich sollte besser auf der Hut sein. Einige unserer Jäger haben mehr als nur ein Tier zur gleichen Zeit im Einsatz.//

Der letzte Gedanke bereitet de Elfen ein wenig Unbehagen. Die potentielle Gefahr, das die Jägerin ein weiteres Tier im Einsatz haben könnte, lässt dem Elfen eine Gänsehaut über den Rücken laufen. Er beschließt demnächst seinen kleinen Imp zu rufen. Er hat sie bereits als Kind beschworen. Einen Imp zu beschwören und zu kontrollieren ist recht einfach. Sie sind die niedrigsten aller Dämonen. Was man jedoch nicht unterschätzen darf ist ihre Cleverness, Gewitztheit und Neugier. Das ihm seit gut 100 Jahren vertraute Wesen ist schon fast wie ein Kind für ihn geworden.
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Re: Die Wege des Schicksals – der Untergrund – Das Spiel

Beitrag von AnTi » So 4. Apr 2021, 11:11

Wie sie erwartet hatte, nahm Amon ihr angebot dankend an und diesmal war der Ausdruck in seinen Augen wahrhaft und echt.. Amdiriel sah, dass er kurz erschrack, als Mithranya aus dem Schatten trat. Als sie aber direkt an ihrer Seite war, erkannte er, dass keine Gefaht bestand und so entspannte er sich wieder. Von Lena war beim auftauchen des Luchses keine große Reaktion zu erkennen, nur eine Fazination war in ihrem Gesicht zu erkennen. "Mithranya ist meine treue Begleiterin und kein Haustier!" stellte sie deutlich klar und weiter "Ich wollte nicht, dass ihr euch erschreckt, wenn sie auf unserem Weg immer um uns herum schleicht. Sie ist sehr aufmerksam und kann uns vor aufziehenden Gefahren warnen. Wir sollten uns dann auch langsam auf dem Weg machen, oder braucht ihr noch eine Pause?"
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Re: Die Wege des Schicksals – der Untergrund – Das Spiel

Beitrag von Inka » So 4. Apr 2021, 13:53

„Ja, natürlich“ hatte Amon auf Amdiriels Widerspruch geantwortet. Es war deutlich, dass es ihm ziemlich egal war, ob dieses Tier nun eine Begleiterin oder ein Haustier war. Und er hatte ihr zugestimmt, als sie vorschlug sich auf den Weg zu machen. Sie brauchten keine Pause, vier, fünf Kilometer würden sie sicher noch schaffen und Amon sehnte sich sehr danach endlich wieder den Hauch von Zivilisation zu Gesicht zu bekommen. Auch wenn es nach Erreichen der Straße noch ziemlich weit wäre bis zur Stadt, so war doch die Straße selbst zu erreichen schon eine gute Sache. Amon und Lena würden Amdiriel folgen. „Lebt ihr hier in diesem Wald?“ würde Amon versuchen ein eher belangloses Gespräch zu beginnen „oder in einer der nahegelegenen Siedlungen?“ Lena ging hinter den beiden und schwieg, wie sie es fast immer tat.
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Re: Die Wege des Schicksals – der Untergrund – Das Spiel

Beitrag von AnTi » So 4. Apr 2021, 17:13

Und so machten sie sich mit den Beiden auf den Weg. Da es erst später Vormittag war, sollten sie noch heute die Strasse erreichen. Falls nichts dazwischen kam. Man wusste ja nie. Und war da nicht noch das zweite andere Geräusch, desen Ursprung ihr noch nicht bekannt war. Außer Amon und Lena war auf der Lichtung niemand und er erwähnte es auch auch nicht. Falls sich noch etwas oder irgendwer in der Umgebung befinden sollte, dann würde es ihr Mithranya schon mitteilen. Diese bekam von Amdiriel das Zeichen nach Gefahr ausschau zu halten und so schlich sie wieder davon. Sie würde sich aber immer in der näheren Umgebung aufhalten. Amdiriel suchte und fand einen kleinen Pfad durch das Gehölz dem sie zunächst folgen könnten. Amon versucht indesen ein Gespräch mit ihr zu beginnen. Jetzt musste sie mit ihren Antworten vorsichtig sein, um nichts zu verraten. "Ich komme von weiter her und wandere so durch die Welt. Daher betrachte ich jeden Wald als mein Zuhause" erwiderte sie. "Und ihr? Seid ihr in Urasil daheim oder stattet ihr der Stadt nur einen Besuch ab?" fragte sie im Plauderton.
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Re: Die Wege des Schicksals – der Untergrund – Das Spiel

Beitrag von taube Nuss » Mo 5. Apr 2021, 10:16

Als alle die Lichtung verlassen haben, wird es für de Elfen Zeit seinen Plan in die Tat umzusetzen. Noch in Deckung liegend beschwört er seinen Imp. Er flüstert den Ruf und sendet seine Magie in den Randbereich der dämonischen Ebene. Er ruft nach einem speziellen Imp, seinem Imp. Er kennt dieses kleine Wesen seit mehr als 100 Jahren und sie freut sich immer wenn er sie auf seine Ebene ruft. Sekunden später öffnet sich ein kleines grüngelb schimmerndes Portal und Leethu tritt hindurch. Der Imp ähnelt einer menschlichen Frau, mit roter Haut und pechschwarzen Haaren. Leethu hat zudem einen Echsenschwanz, 2 lederartige Schwingen, 2 Hörner die ihr aus der Stirn wachsen und scharfe Klauen an den Fingerspitzen. Lächelnd schießt sie auf ihren Meister zu und versucht ihn zu umarmen. Das ergibt ein groteskes Bild, denn Leethu ist gerade einmal 30 cm groß.

//Endlich rufst du mich, Meister. Ich habe mich zu Tode gelangweilt. Du glaubst gar nicht was bei uns los ist.//

Thranduil streicht dem Wesen leicht über den Unteren Rücken.

//Schon gut, schon gut. Jetzt bist du ja hier. Und sie dich mal um. Erkennst du wo wir sind?//

Die Beiden führen eine telepathische Unterhaltung während sich der Elf leise und vorsichtig erhebt. Noch nutzt er die Deckung welche ihm der Baum liefert.

Leethu: //Wo sind wir hier. Hier ist alles sooooo grün und farbenfroh. Darf ich mich einmal umsehen?//

Thranduil lächelt milde. Er weiß das sein Imp sehr neugierig ist und Hummeln im Hintern hat.

//Ja, ich will sogar das du dich umsiehst. Ich brauche dich oben in den Bäumen. Du sollst dich dort verstecken und darauf achten, ob ich verfolgt werde und von wem.//

Leethu: //Toll verstecken und beobachten. Dass macht Spaß.

Thranduil: //Weiter vorn in diese Richtung laufen 3 humanoide Lebewesen und eine Großkatze. Ich werde ihnen folgen. Wenn sie mich entdecken, dann ist es in Ordnung. Es sind 2 Frauen und ein Mann. Der Mann scheint harmlos zu sein. Die größere Frau ist eine Jägerin. Die Großkatze gehört zu ihr. Sei auf der Hut. Vielleicht hat sie noch ein zweites Tier dabei. Die kleinere Frau scheint magisch zu sein."

Leethu: //Ja ich kann sie noch bis hier spüren.//

Thranduil: //Sei vorsichtig und halte Abstand. Ihre magische Aura ist recht stark und man kann ihr sehr leicht folgen. So, nun hab deinen Spaß und sieh dich um.//

Leethu: //Danke Meister. Leethu wird artig sein. Leethu nicht wieder zurück schicken. Ja Meister?

Thranduil: //Wenn du deine Aufgabe ernst nimmst und keinen Unsinn machst, dann darfst du eine Weile bleiben.//

Leethu nutzt ihre Fähigkeit um sich unsichtbar zu machen und fängt ein in Kreisen von 30-50m Abstand um Thranduil herum zu fliegen. Der Elf tritt unterdessen auf die Lichtung hinaus und schaut sich nach Blumen und Kräutern um. Vielleicht kann er ja einige dazu nutzen magische Tinte herzustellen.
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Re: Die Wege des Schicksals – der Untergrund – Das Spiel

Beitrag von Inka » Mo 5. Apr 2021, 15:20

Amon und Lena folgten Amdiriel über den kleinen Pfad. Amon dichtauf und Lena mit etwas Abstand. „Nur ein kurzer Besuch“ hatte er Amdiriel geantwortet, wobei der sorgenvolle Unterton in seiner Stimme daraufhin deuten mochte, dass es kein erfreulicher Anlass war „Ich wohne eigentlich in Lothad und unterrichte dort an der Akademie Magiekunde“ wechselte er auch direkt das Thema. Ein gewisser Stolz schwang dabei in seiner Stimme mit „Habt ihr die Hauptstadt schon einmal besucht? Sie ist ein wahrhaft prächtiger Anblick und immer eine Reise wert.“

Von den Bewegungen und Geschehnissen auf der Lichtung bekam Amon nichts mit. Lena hielt einmal kurz im Schritt inne und sah sich um, als sie ganz schwach eine Spur einer ihr unbekannten Energie zu spüren glaubte. Da es aber nur ein kurzer Moment war und sie nichts ungewöhnliche sieht, tut sie es als Täuschung ab und folgt Amon und Amdiriel weiter.
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Re: Die Wege des Schicksals – der Untergrund – Das Spiel

Beitrag von AnTi » Di 6. Apr 2021, 16:51

Amon antwortete auf ihre Frage mit einem Ton, der erahnen lies, dass es kein angenehmer Besuch ist und er sich bestimmt etwas besseres vorstellen könnte. Aber er lenkte sofort wieder das Gespräch in eine andere Richtung, er wollte auch über gewisse Dinge nicht sprechen. Sie wusste zudem, dass er nicht auf direkten Weg von Lothad nach Urasil sein konnte. Aber gut, vielleicht erfährt sie später etwas mehr. Sie hatten ja noch ein paar Studnen Fussmarsch vor sich. Fürs erste lässt sie seine Aussage auf sich behruhen.
Seine Erklärung, dass er ein Lehrer ist, passte zu seinem Auftreten und seiner offenkundigen Hilflosigkeit hier im Wald. Wahrscheinlich sitzt er mehr in Lehrstuben herum, als das er sich im Freien bewegt. Das er mit magischen Künsten zu tunen hatte, beunruhigte sie zunächst nicht. Sie kannte Magie und einige würde ihre Verbindung zu Tieren und vor allem zu Mithranya auch als Magie bezeichnen.

"Nein ich war noch nicht in der großen Stadt. Große Siedlungen sind mir zu laut und voll. Ich ziehe die Natur vor." antwortete sie auf Amons letzte Frage. In diesem Moment tauchte Mithranya vor ihr auf und hinderte sie am Weitergehen. Die Luchsin gab ihr zu verstehen, dass sie nicht allein waren und dass da noch wer oder was in der Nähe bzw. auf der Lichtung ist.

Kurz vorher, nachdem die Drei von der Lichtung aufgebrochen sind, schlich Mithranya umher, immer in der Nähe. Ihre Ohren wanderten hin und her, um auch das kleinste Geräusch wahrzunehmen. Und auch der unbekannte Geruch des fremden Wesens lag immer noch in der Luft und wurde ab und zu in ihre Richtung geweht. Plötzlich konnte Mithranya noch einen weiteren Geruch wahrnehmen und darauf Geraschel. Jetzt sollte sie vielleicht doch ihrer Mutter zu verstehen geben, dass da noch eine Kreatur oder jetzt vielleicht auch zwei auf der Lichtung ist. Daher bewegte sich sich zielstrebig auf sie zu und versperrte ihr den Weg.

Also hatte sich Amdiriel nicht getäuscht, dass das zweite Geräusch von der Lichtung her kam. Sie wollte nun doch nocheinmal dem Ursprung auf den Grund gehen. Sie mochte es nicht, eventuell doch verfolgt zu werden. Sie war lieber, wenn es den sein musste, der Jäger. Und sie wollte auch sicherstellen, dass es keine Falle war. Von Mithranya bekam sie das Gefühl von Vorsicht, aber auch Neugier und Interesse vermittelt, es musste für sie etwas Unbekanntes sein. Also bestand wohl keine große Gefahr, trotzdem drehte sich sich zu Amon und Lena um, und meinte "Da ist wohl noch irgendwas auf der Lichtung. Ich will sicherstellen, dass von da keine Gefahr für uns besteht. Bleibt am Besten hier auf den Pfad und wartet kurz auf mich." Sie gab Mithranya zu verstehen, dass sie vorrausgehen sollte und ging an Amon und Lena vorbei und wendete sich wieder in die Richtung aus der sie gerade kamen.
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Re: Die Wege des Schicksals – der Untergrund – Das Spiel

Beitrag von Inka » Mi 7. Apr 2021, 20:27

Amon
Amon war überrascht stehen geblieben, als Amdiriels Haustier, oder was auch immer, ihr plötzlich den Weg versperrte. Mit leichter Verwunderung sah er sie an, als sie ihm erklärte, dass da noch etwas auf der Lichtung sei. Da kamen sie doch gerade her und da war nichts gewesen. Nun gut, dass er nichts gesehen hatte, hieß ja nicht viel, aber Amdiriel hatte ja offensichtlich auch nicht bemerkt, sonst hätte sie ja gleich nachgesehen. Hatte sie das jetzt einfach nur aus dem Verhalten ihres Tieres geschlossen? Bei ihren Worten hatte er genickt. “Ruft uns, wenn ihr Hilfe braucht” hatte er aber noch leise erwidert, bevor sie Richtung Lichtung verschwand.
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Re: Die Wege des Schicksals – der Untergrund – Das Spiel

Beitrag von taube Nuss » Do 8. Apr 2021, 06:43

Thranduil hat seiner Meinung nach noch etwas Zeit, bevor er sich daranmacht der kleinen Gruppe zu folgen. Und wer weiß, vielleicht merht ja einer aus der Gruppe seine Ankunft auf der kleinen Lichtung.

Leethu dreht ihre Runden und betrachtet neugierig alles um sie herum. Sie liebt es alles neue zu erkunden. Darin ähnelt sie ihrem Meister. Der kleine Imp ist es gewöhnt immer auf der Hut zu sein. Imps sind eine der niedrigsten Rassen unter den Dämonen und werden dementsprechend von allen anderen Dämonen herumgeschupst und unterdrückt. Daher haben sie sehr gute Sinne entwickelt und die anderen Dämonen rechtzeitig aufspüren und dann fliehen zu können. Daher bekommt Leethu die sich nähernde Elfe auch recht schnell mit. Der Imp landet auf einem Ast in gut 12-15m Höhe und kontaktiert ihren Meister.

//Meister, du hattest Recht. Da kommt jemand auf dich zu. Bisher hat diese Person keine Waffe parat.//

Thranduil
//Sehr gut. Folge dem Wesen in sicherer Entfernung und pass weiterhin auf, wenn es mich erreicht hat. Wer weiß wer hier noch alles im Wald unterwegs ist.//

Leethu
//Ja Meister.//

Während der Imp Amdiriel folgt, sieht sich der Elf auf der Lichtung um. Dabei richtet er seine Aufmerksamkeit nur zum Teil auf die dort wachsenden Pflanzen. Eine kleine Pflanze mit gefiederten dunkelgrünen Blättern und weißen sternförmigen Blüten (ähnlich einem Buschwindröschen), erregt sein Interesse. Natürlich kennt er die Pflanzen in seiner Heimat. Die hier sind ihm jedoch fremd. Der Elf fragt sich, ob sie einen Nutzen für ihn haben könnten. Mit seiner behandschuhten Hand, pflückt er eine dieser Blumen und riecht vorsichtig an ihr.
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Re: Die Wege des Schicksals – der Untergrund – Das Spiel

Beitrag von AnTi » Do 8. Apr 2021, 16:01

Nachdem Amon mit einem Kopfnicken versicherte zu warten, ging Amdiriel schnelleren Schrittes den Pfad entlang. Das Angebot mit Hilfe kam leise über Amons Lippen und so konnte sich Amdiriel denken, dass er lieber hier im Sicheren warten wollte. Und er würde nicht weg gehen und wieder sich Hilflos im Wald verirren. Sie aber wollte jedes Risiko ausschließen, was der oder das Jenige auf der Lichtung betraf. Wahrscheinlich bestand keine Gefahr, denn sonst hätte Mithranya sie bereits gewarnt, als sie vor ein paar Augenblicken bereits auf der Lichtung war. Irgendwas musste passiert sein, dass Mithranya nun doch meinte, dass es sich lohnt die Lichtung nocheinmal genauer anzuschauen.

Mithranya ging vorweg und hatte immer wieder diesen zweiten unbekannten Geruch in der Nase, der sie dazu verleitete, ihrer Mutter doch ein Zeichen zu geben. Allerdings konnte sie die Quelle nicht orten. Der fremde, aber nicht unangenehme Geruch, kam mal von hier und dann wieder von da als leichter Hauch. Aber sie konnte nichts hören oder sehen, trotz ihrer scharfen Sinne. Dass machte sie mehr als nur Neugierig. Ein neues Spiel dachte sie, dem sie als junger Luchs nicht abgeneigt war.

Amdiriel folgte Mithranya und als sie fast bei der Lichtung waren, konnte sie nun durch einen Lücke in den Bäumen eine Person erkennen. Sie gab sich Mühe erstmal keine Geräusche durch ihre Bewegungen zu erzeugen, um näher an die Lichtung und die Person heran zu kommen. Als sie wieder am Rand der Lichtung angekommen ist, konnte sie aus dem Schatten der Bäume heraus nun die Person genauer betrachten. Es schien ein Mann zu sein, durch seine Größe vermutete sie, dass es ein Elf war. Von den Gesichtszügen, die unter der Kapuze seines Umhanges heraus schauten, schätzte sie ihn eher sehr jung ein. Und nein, nach Gefahr sah er jetzt nicht gerade aus, den in diesem Moment pflückte er eine Blume und roch daran. Zudem konnte Amdiriel an ihm keine offen getragenen Waffen sehen. Durch diese Beobachtungen entspannte sie sich doch etwas und beschloss aus dem Schatten zu treten und den Mann anzusprechen. Und so trat sie einen Schritt in das Licht, dabei diesmal bedacht, kleine Trittgeräusche auf dem Boden zu erzeugen und somit ihr Erscheinen anzukündigen. Sie sprach ihn an mit einem ruhigen Ton in ihrer Stimme "Guten Tag werter Herr!" Und da sie aufgrund der äußeren Erscheinung einen Elfen vor sicht vermutete, wiederholte sie die Anrede nocheinmal in der Elfensprache. Mithranya blieb dabei vorerst im Schatten der Bäume zurück.
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Re: Die Wege des Schicksals – der Untergrund – Das Spiel

Beitrag von taube Nuss » Fr 9. Apr 2021, 06:54

Alles geschah so wie es sich Thranduil erhofft hat. Er wurde bemerkt und jemand kam zurück um nachzusehen. Als er angesprochen wird, zuckt er zusammen. Natürlich wusste er das die Frau da ist. Aber das muss er ihr ja nicht so offensichtlich zeigen. Es ist meistens besser unterschätzt zu werden. Der ersten Satz versteht er natürlich mal wieder nicht. Als die Frau dann ins Elfische wechselt, kann er zum ersten Mal verstehen was gesagt wird und lächelt. Er dreht sich vollkommen zu der Frau um und antwortet:

"In der Tat, es ist ein wirklich guter Tag. Sei gegrüßt. Ich bin Thranduil. Mit wem habe ich das Vergnügen?"

Der Elf behält die Blume weiterhin in seiner Hand und sieht der Frau offen ins Gesicht. Seine Augen liegen etwas im Schatten der Kapuze. Daher kann Amdiriel ihr sanftes rot/oranges leuchten sehen.
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Re: Die Wege des Schicksals – der Untergrund – Das Spiel

Beitrag von AnTi » So 11. Apr 2021, 11:42

A: "Ich bin Amdiriel. Und mein Herr ihr solltet vorsichitg sein. Die Pflanze dir ihr in den Händen haltet ist giftig."

T: "Vielen Dank für die Information. Hat dir Pflanze einen bestimmten Verwendungszweck, außer dem offensichtlichen?"

A: "Nein, dass offentsichtliche reicht ja schon aus" sagt sie verschmitzt. Da ihr das rote leuchten in seinen Augen nicht entgangen war, fügte sie an "Ihr seid nicht aus dieser Gegend, oder?"

T: "Da habt ihr recht. Ich bin ein Reisender und auf der Suche nach Pflanzen, aus denen ich eine spezielle Tinte gewinnen kann.Könnt ihr mir diesbezüglich weiter helfen?"

A: "Nun ja, dass klingt interessant. Und natürlich kenne ich die hiesige Flora und Fauna. Ich könnte euch sagen, wo ihr welches Kraut finden könntet, wenn ich weis, nach was genau ihr sucht. Seid ihr übrigens allein unterwegs, da der Wald doch so seine Gefahren birgt?"

T: "Da ich fremd in dieser Gegend bin, wie ihr bereits zutreffend festgestellt habt, suche ich nach mir unbekannten Pflanzen. Folglich kann ich euch keine Beschreibung liefern." Leethu hatte unterdesen den Luchs im Schatten der Bäume wahrgenommen. Natürlich unterrichtet sie Thranduil über ihre Entdeckung. Der Elf lässt sich dies nicht anmerken und fährt mit der Unterhaltung fort.

A: "Und woher wollt ihr dann wissen, dass ihr auch die richtigen Kräuter habt, wenn ihr nicht das geringste über sie wisst?"

T: "Probieren und ich meine nicht essen damit."

A: Bei dieser Aussage kam ein kurzes Lachen über ihre Lippen. Er hatte Humor. "Oder ihr sucht und fragt jemanden, der sich damit auskennt."

T: "Das wäre natürlich sehr hilfreich. Ihr kennt nicht zufällig jemanden?" Thranduil geht natürlich davon aus, dass eine einfache Jägerin bestenfalls ein paar Heilkräuter und Gewürze kennen wird.

A: Und auch jetzt kommt ein herzhaftes Lachen von ihr. "Ich hatte ja schon erwähnt, dass ich mich in der hiesigen Flora auskenne. Und da ihr fremd in dieser Gegend seid und wie mir scheint ihr auch kein festes Ziel verfolgt, könntet ihr mich ja ein Stück des Weges begleiten."

T: Thranduil blickt die Frau erstaunt an. "Ihr kennt euch mit magisch aktiven Pflanzen aus?"

A: Jetzt ist Amdiriel doch etwas überrascht und mustert den Elf noch neugieriger. Da fallen ihr die silberfarbenen Runen auf dem Mantelrand auf, dem sie bisher keine große Aufmerksamkeit gewidmet hat. Jetzt hatte sie wohl noch einen zweiten Magier oder zumindest Magiekundigen aufgegabelt. Es scheint ein wirklich interessanter Tag zu werden. "Gut, ich weis dasss es Magie gibt, muss aber zugeben, dass ich in diesen Angelegenheiten eher unkundig bin. Aber ich wüsste da jemanden, mit dem ihr euch austauschen könnt." Und dann schloss sie sehr ernst an "Ihr seid offenkundlich ein Elf, mein Herr. Was genau wisst ihr von den politischen Gegebenheiten in dieser Gegend?"

T: Thranduil kommt nicht umhin zu bemerken, dass das Gespräch abrupt zur politischen Lage wechselt und dieser Wechsel scheinbar mit seiner Rasse zu tun hat. Er macht ein ernstes Gesicht und sieht Amdiriel in die Augen. Der Elf versucht, in ihrem Gesicht zu lesen und kommt zu dem Schluss, dass er eine leichte Sorge in ihren Gesichtszügen erkennen kann. "Wie ich bereits sagte, komme ich von weit her. Ich habe nur rudimentäre Kenntnisse über die geographischen Gegebenheiten. Alles andere entzieht sich meiner Kenntnis. Meine ursprüngliche Absicht war es, eine Siedlung meiner Vettern aufzusuchen und von dort aus mit meiner Suche zu beginnen. Mein Stamm hat sich zu Beginn des Bruderkrieges zurückgezogen, daher weis ich weder etwas über den Kriegsverlauf, noch ob er anhält oder bereits beendet ist."

A: Thranduil blickt bei seinen Worten Amdiriel direkt in die Augen und so kann sie erkennen, dass er die Wahrheit spricht. Und sie hatte recht, das er ein Elf ist, was er hiermit bestättigte. Sie beschloss ihn zu warnen und über die Gefahren, die in der Welt lauerten aufzuklären. "Ihr wart sehr offen und vertrauenswürdig zu einer Fremden. Ihr solltet in Zukunft aber besser sehr vorsichtig sein, wenn ihr hier unterwegs seid. Ich spreche da aus Erfahrung." Dabei lüftete sie kurz ihre Kapuze und gab sich damit auch als Elf ihm zu erkennen.

T: Leethu verlor recht schnell das Interesse am Luchs, da dieser an einer Stelle zwischen Amon und Amdiriel verharrte und sich auch nicht durch ihre Tricks von dort weglocken lies. Da ihr Meister sie vor dem magischen Kräften der anderen Beiden gewarnt hatte, hielt sie sich in respektvollen Abstand zu Amon und Lena. "Vielen Dank für die Aufrichtigkeit. Mir ist bereits bekannt, dass meine Schwester," dabei blickt er Amdiriel direkt an "nicht zu unseren dunklen Vettern gehört. Willst du damit andeuten, dass der Krieg noch anhält?"

A: Amdiriel war sofort klar, dass er bei dem Wort Schwester sie meint und so wechselte sie auch in das vertraute du. "Nein der Krieg ist vorbei. Unsere dunklen Vettern haben den Krieg leider gewonnen. Nun herrschen sie über die Welt und verlangen, dass alle Wesen Loth verehrten. Menschen und Zwerge stehen unter ihrer Herrschaft, es gibt nur noch wenige freie kleine Siedlungen. Die zahlreichen verschiedenen Elfenstämme existieren nicht mehr. Freie Elfen leben nur noch im Verborgenen, da sie gezielt von den Dunkelelfen vernichtet werden." Dabei lag ein sorgenvoller und trauriger Ton in ihrer Stimme.

T: Schock zeichnete sich auf Thranduils Gesicht ab. Damit hatte er nicht gerechnet. Kurz wägt er die Folgen eines Verbleibs auf Verdan ab. Er kommt zu dem Schluss, dass, wenn er die Siedlungen meidet, dennoch erfolgreich sein könnte. "Ich denke, wir sollten so langsam aufbrechen, nicht dass deine Begleiter nervös werden."

A: Irgendwie überraschte es Amdiriel nicht, dass er von Amon und Lena wusste. Wahrscheinlich hatte er sie beobachtet, während sie hier auf der Lichtung ihr Gespräch führten. "Ja, da kannst du recht haben. Nur kurz zu den Beiden: Sie heißen Amon und Lena, aber ich glaube, dass hast du bereits mitbekommen. Bei Amon solltest du vorsichtig sein, denn er trägt ein Symbol, einen schwarzen Ring am linken Ringfinger, der ihn als Verbündeten unserer dunklen Vetter kennzeichnet." Sie gab Mithranya ein Zeichen, dass sie aus dem Schatten treten sollte. "Und darf ich vorstellen, dass ist Mithranya, meine treue Begleiterin. Sie wird immer in unserer Nähe bleiben und mich vor möglichen Gefahren warnen."

T: Thranduil überlegt kurz, ob es weise ist, Leethus Anwesenheit zu offenbaren. "Ich stelle dir meine Vertraute ein ander Mal vor. Sie zu Rufen, würde zu lange dauern."

Und so drehte sich Amdiriel um und betrat wieder den kleinen Pfad, der von der Lichtung weg führte. Thranduil folgte ihr auf dem Fusse. Währenddessen nahmen die Begleiter der zwei Elfen ihre Überwachung wieder auf, Mithranya schlich zwischen den Bäumen umher und Leethu flog in 50-60 Meter-Kreisen über der Gruppe.
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