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assassins creed

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uzi
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assassins creed

Beitrag von uzi » Fr 1. Jun 2018, 12:01

kann man das als rollenspeil bezeichnen? na egal, jedenfalls hätte ich früher oder später eh einen thread aufgemacht und jetzt ist es halt früher, weil ich diese news gefunden habe: https://www.golem.de/news/odyssey-ubiso ... 34715.html
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Therak
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Re: assassins creed

Beitrag von Therak » Fr 1. Jun 2018, 12:17

Hat zumindest mehr RPG-Elemente als die Vorgänger. Wie sehr man das nun als RPG bezeichnen kann, wird man sehen.

Persönlich wollte ich ja mal Origins wegen der RPG-Elemente ausprobieren - aber irgendwie hab ich eine extreme Ubisoft-Müdigkeit, die durch Far Cry 5 nochmal aufgeflammt ist.
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Re: assassins creed

Beitrag von Godfather101 » Fr 1. Jun 2018, 12:57

Ich weiss nicht, AssCreed konnte mich noch nie irgendwie begeistern.
Ich hab Teil 1, glaube ich, für 1-2 Stunden gespielt und war sowas von gelangweilt das ich es gleich
wieder deinstalliert hab und seitdem kein AssCreed mehr angefasst habe.
Aus nem Bundle oder ner kostenlos Aktion hab ich zwar noch AssCreed 2 und 3, aber gespielt hab ich beide nie.
^^
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Re: assassins creed

Beitrag von uzi » Fr 1. Jun 2018, 13:28

das ist imho ein fehler. ich habe 1 nie gespielt, aber nach einhelliger meinung ist es der mit abstand schlechteste teil der serie. du solltest also definitiv nochmal einen der anderen antesten, um dir ein bild zu machen. black flag fand ich persönlich recht gut. syndicate war das letzte, was ich gespielt habe. auch das sehr gut, hat aber viele gameplay-elemente der vorgänger weggelassen. der letzte teil, origins, wird eigentlich überall gelobt, aber bisher bin ich noch nicht dazu gekommen. langer rede kurzer sinn: einen der 3 teile würde ich dir für einen neuerlichen test ans herz legen. oder alternativ einen teil, bei dem du dich fürs setting besonders interessierst.
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Therak
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Re: assassins creed

Beitrag von Therak » Fr 1. Jun 2018, 14:13

Und im besten Fall einen Teil ohne Desmond, damit du bloß kein Interesse für die fallen gelassene Meta-Handlung entwickelst :D
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Re: assassins creed

Beitrag von Godfather101 » Fr 1. Jun 2018, 14:44

Naja, da ich 2 und 3 schon habe werd ich wohl WENN dann einen von den mal probieren und schauen obs bei denen besser ist, als bei 2.
Desmond/Metahandlung etc sagt mir garnix, wobei mir das erstmal egal ist, das gameplay muss mich eben fesseln.
Story kommt danach.
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Re: assassins creed

Beitrag von uzi » Fr 1. Jun 2018, 14:53

ich glaub, ich bin erst mit brotherhood in die serie eingestiegen. also zwischen 2 und 3.
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Re: assassins creed

Beitrag von Ar-Zimrathon » Sa 2. Jun 2018, 11:06

Hab so ziemlich alle großen Teile gespielt (außer Unity nach 25% aufgegeben und Syndicate nicht gekauft - Ubisoftmüdigkeit...), aber würde behaupten mit deinen vorhandenen solltest du definitiv Teil 2 spielen. Der wird meines Wissens nach generell als bester Teil gehandelt (mit Black Flag vielleicht) und hat mir ebenso wie das genannte Piratenspiel mit am besten gefallen. Origins hab ich mir auf Grund der vielen Lobeshymnen auch geholt, aber obwohl ich sehr viel Interesse an diesem ägyptischen Setting habe, war's bei mir nur...gut bis stellenweise sehr gut. Die Story/Inszenierung hat mich irgendwie nicht so weggehauen wie z.B. bei 2/Brotherhood/Revelations oder Black Flag. Und die Einschränkung der geschichtlichen Backgroundinfos auf den gesonderten Lehrmodus hat dann auch bissel das spannende aus dem Spiel genommen, weil man bei einigen der unbekannteren Figuren (z.B. den Griechen) zu wenig Hintergrundwissen hatte, um die Verarbeitung in der AC-Story zu würdigen...so mein Empfinden.

Also: Zock Teil 2! :D

[edit]: Achja, Teil 1 war mein erstes Steamgame im Weihnachtssale 2006...fand's optisch überragend, das Gameplay war leider wirklich sehr langweilig und unspektakulär präsentiert...allein die typische Streckaufgabe Sammle 100 (gefühlt 100000) Federn ein als so ziemlich das einzige neben der Story...meh...
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Re: assassins creed

Beitrag von Godfather101 » Sa 2. Jun 2018, 11:07

Jaja, steht schon auf der Liste. ^^
Vorher will ich aber noch ein paar andere Sachen abarbeiten (bzw spielen ^^) damit die nicht wieder nur halb-durchgespielt aufem backlog landen wo Ass Creed 2 schon drauf ist. :D
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Re: assassins creed

Beitrag von Wedge » Sa 2. Jun 2018, 14:43

Asscreed 3 ist das beste Asscreed! Warum? Weil man da in den verschneiten frontiers im Osten der Kolonien rumrennen kann, wenn der Winter kommt! Schnee > alles. :D

Davon mal ab sind die Asscreed 2 Trilogie (AC2, AC Brotherhood, AC Revelations) um Ezio und Asscreed 4 - Black Flag richtig gut. Asscreed Liberation ging auch und hatte ein paar interessante, neue Mechaniken, ist aber halt ein aufgemotzter PS Vita Titel aufm PC.

Origins ist definitv sehr viel RPG und macht auch sonst vieles anders, als die anderen Teile. Levelsystem bei Bayek, den Gegnern und den Gebieten, Skilltrees, Equipmentcrafting, Waffendrops inkl. farbig codierter Qualität, etc. Und darüber hinaus haben sie nach 15 Jahren auch endlich das Kampfsystem neu gemacht. Das ist jetzt son aktives, combo und block hack 'n slash Ding.

Ich fands gut bis sehr gut, aber nicht geil oder gar außergewöhnlich. Liegt halt auch an der Story, was son Ding ist, wo ich drauf achte. Und die Story ist total progressiv, weil kein weißer Dude mitte 20 rumrennt und Rache an der Welt üben will, die ihn so scheiße behandelt, sondern ein brauner Dude mitte 20 der rumrennt und Rache an der Welt üben will, die ihn so scheiße behandelt. Also blah... :D
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Re: assassins creed

Beitrag von Therak » Sa 2. Jun 2018, 14:50

Wie geschrieben: Ich mochte Assassin's Creed als man noch dachte, im letzten Teil würde man mit Desmond in der Gegenwart rumrennen. Haha... "letzter Teil", wie naiv wir mal waren :D
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Re: assassins creed

Beitrag von Narses » Sa 2. Jun 2018, 20:54

Ich werde mich nie mit der Bezeichnung "Ass Creed" anfreunden können :laugh:
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Re: assassins creed

Beitrag von Karras » Mo 4. Jun 2018, 09:16

Narses ist eher brustfokussiert.

Bzw. ich würde den Thread auch eher ins Videospiele allgemein packen, wie auf dem alten Board die Assassin's Creed Teile auch schon.
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Re: assassins creed

Beitrag von uzi » Do 21. Jun 2018, 18:09

ich jetzt mal freedom cry durchgespielt. das ist eigentlich ein dlc zu black flag gewesen, läuft aber auch stand alone und war mal irgendwann für umme beim +. ich bin ja bekanntermaßen kein fan von dlcs, aber wenn man ihn eh in der library hat... ;). sind insgesamt 7 missionen, allzulange hält einen das also nicht auf. ansonsten kommt recht schnell das black-flag-piratenfeeling auf, das funktioniert für mich nach wie vor. hab ja oben schon geschrieben, dass ich diesen für einen der besten teile der reihe halte.

fazit: für lau lohnt es sich, geld bezahlen würde ich dafür aber nicht.

origins habe ich schon am 7.6. bestellt, soll aber erst morgen kommen. amazon lässt irgendwie ziemlich nach, habe ich das gefühl. zumal ich ein weiteres game bestellt hatte, das zwar recht schnell kam, aber leer war bis auf eine cd-r.
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Re: assassins creed

Beitrag von uzi » Do 5. Jul 2018, 20:50

habe heute origins platiniert und bin ehrlich gesagt etwas enttäuscht - insbesondere weil der titel von der presse ja anscheinend recht wohlwollend aufgenommen wurde.

story: man konzentriert sich ziemlich stark auf die rache-geschichte des protagonisten (die mich im übrigen nur bedingt gefesselt hat, weil sehr simpel gestrickt) und streift die historischen ereignisse bestenfalls am rande. und die hätten es eigentlich in sich. bürgerkrieg in agypten, caesars griff nach der macht im römischen reich und große umbrüche sowohl vor, als auch nach seinem tod - auf der bühne der weltpolitik war viel los in der zeit. gerade das geschehen in rom hätte wegen republik vs diktatur vs monarchie viel potenzial für das assassins-creed-grundthema gehabt.

die animus-hintergrundstory ging mir zuweilen regelrecht auf den keks. zum glück wird man damit nur selten behelligt, aber die nachrichten von 'denen die davor kamen' sind als tiefschürfend getarnter bullshit, was mich immer gleich doppelt aufregt.

was ich ebenfalls merkwürdig fand: selten, aber doch immer mal wieder, wird auf vergangene geschehnisse im leben des protagonisten bezug genommen und es klingt so, als müsste ich als spieler wissen, worum es geht. gabs irgendwo eine vorgeschichte? wäre mir jedenfalls neu und insofern fand ich diese bezüge dann irgendwie seltsam fehl am platze...

mal abgesehen vom 'drehbuch', das ich eher so mittelgut fand, hat mich etwas anderes aber viel mehr gestört: das game krankt ganz erheblich am skyrim-effekt. dieser bescheuerte wettbewerb um die größte spielewelt ist einfach nur kontraproduktiv. wenn ich was zu sagen gehabt hätte, hätte ich das gebiet um 1/3 verkleinert und 50% der langweiligen locations gestrichen. kein schwein braucht den 101. römischen außenposten oder den 1001. schatz. zu allem überfluss gibt es auch noch ne trophy darauf, alle locations zu erkunden. statt dessen hätte man das geld besser in weitere gameplay-elemente investiert. da ist origins nämlich überraschend schwachbrüstig. keine teams, die man losschicken kann, keine schiffe, kein tower defense und was sonst noch alles im rahmen der serie ausprobiert wurde. das ist den entwicklern anscheinend auch aufgefallen, so dass man schnell noch 3 schiffs-kämpfe a la black flag in die story gestrickt hat, die völlig deplaziert wirken und für die es kaum lohnt die steuerung zu lernen. das hätte man sich auch sparen können.

apropos steuerung: die wurde überarbeitet. verschlimmbessert? positiv ist anzumerken, dass der protagonist nur noch selten etwas macht, was man eigentlich nicht wollte. das liegt aber in der hauptsache daran, dass man parkour- und kletterelemente mehr oder weniger gestrichten hat. das ist natürlich auch eine möglichkeit, probleme loszuwerden. die steuerung im kampf hat für mich derweil so gar nicht funktioniert. früher gings im kern immer darum, zu blocken -> kontern oder auszuweichen -> kontern. das scheint es auch immernoch zu geben, aber ich habe das timing irgendwie nie gebacken bekommen. was das meuchelmorden betrifft, gab es früher deutlich mehr möglichkeiten. das verstecken in der menge sei als beispiel genannt. es gibt allerdings auch gar keine missionen mehr, bei denen man unentdeckt bleiben muss.

tl;dr: story meh, welt viel zu groß, gameplay mit wenig abwechslung (und damit meine ich nicht den zum glück fehlenden multiplayer modus). da hatte ich mir doch erheblich mehr erhofft...
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Re: assassins creed

Beitrag von Therak » Do 5. Jul 2018, 21:48

Also das typische Ubi-World-Game :)
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Re: assassins creed

Beitrag von uzi » Do 5. Jul 2018, 21:57

jein. ich vergleiche hier ja explizit mit den vorgängern der reihe. also ja: typisches ubisoft-open-world-game. aber nein, das ist nicht der grund für meinen 'verriss'.
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Re: assassins creed

Beitrag von Therak » Do 5. Jul 2018, 21:59

uzi hat geschrieben:
Do 5. Jul 2018, 21:57
jein. ich vergleiche hier ja explizit mit den vorgängern der reihe. also ja: typisches ubisoft-open-world-game. aber nein, das ist nicht der grund für meinen 'verriss'.
uzi hat geschrieben:
Do 5. Jul 2018, 20:50
tl;dr: story meh, welt viel zu groß, gameplay mit wenig abwechslung. da hatte ich mir doch erheblich mehr erhofft...
Typisches. Ubi. World. Game. :)
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Re: assassins creed

Beitrag von uzi » Do 5. Jul 2018, 22:01

der punkt ist doch aber, dass es einige vorgänger besser konnten, und die sind auch ubi-world-games. bezeichnest du die dann als untypisch?
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Re: assassins creed

Beitrag von Therak » Do 5. Jul 2018, 22:32

Welche denn? Ich fand bei allen ACs die Story meh, die Welt für den gebotenen Inhalt zu groß und das Gameplay abwechlungsarm.
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Re: assassins creed

Beitrag von uzi » Do 5. Jul 2018, 22:46

tja, wenn es jetzt noch das original-forum gäbe, würde ich mal in meinen alten reviews kramen :D. fakt ist, dass viele titel der reihe zumindest noch nebenbeschäftigungen hatten, die ein anderes gameplay-element hinzufügten. mal konnte man assassinen-teams trainieren und auf missionen schicken, mal gab es schiffe zu betreuen und iirc bei dem frankreich-titel gabs sone art tower defense. bei dem amerika-titel war irgendwas mit jagd und handel. sowas fehlt bei origins komplett.

was die größe der begehbaren welt angeht, so habe ich keine konkreten zahlen vorliegen. aber man darf getrost davon ausgehen, dass sie im laufe der zeit zugenommen hat - zumal damit ja gerne mal geprahlt wird. wenn man dann keinen neuen und andersartigen content oder wenigstens interessante quest-reihen hinzufügt, wird das game insgesamt dünner. und genau dieses gefühl habe ich. bei black flag oder syndicate war 'mehr story pro quadratmeter' :D.

abgesehen davon bin ich mir sehr sicher, dass keiner der vorgänger eine trophy auf die erkundung aller locations hatte. bei black flag habe ich definitiv nicht alle aufgedeckt, weil mir das zu langweilig war.

wie auch immer, du bist nach wie vor bei absolut-aussagen und ich bei relativen:
Ich fand bei allen ACs die Story meh, die Welt für den gebotenen Inhalt zu groß und das Gameplay abwechlungsarm.
schließt
der punkt ist doch aber, dass es einige vorgänger besser konnten
ja nicht aus.

dass du offenbar ubisoft-open-world im allgemeinen und assassins creed im speziellen eher doof findest, sei dir gegönnt. deine einwände sind ja durchaus berechtigt. aber ich finde trotzdem, dass man innerhalb der serie differenzieren darf, kann und sollte - insbesondere, wenn man ein review zu einem teil der serie schreibt ;).
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Re: assassins creed

Beitrag von uzi » Do 5. Jul 2018, 23:09

oh, eine sache habe ich übrigens vergessen: origins hat keine sinnlos-collectibles. das dürfte eine premiere sein und wird von mir sehr begrüßt.
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Re: assassins creed

Beitrag von Therak » Do 5. Jul 2018, 23:27

Ich hab AC1, 2 und 2,2 gespielt und dadurch einfach nen AC-Überstau angehäuft. Plus: Ich mag's nicht, wie sie die Gegenwart behandeln. Wieso lassen sie den Schnodder nicht einfach ganz raus?

AC Odyssey wäre ich aber bereit anzuschauen, wenn a) die RPG-Elemente wirklich hochgedreht werden und b) es sich nicht anfühlt wie ein Ubi-World-Spiel.
Ich habe per se nichts gegen Open World-Spiele, hurz, nichtmal etwas gegen Sammelkram. Aber bei Ubisoft fühlen sich diese immer noch nen Tick *noch* sinnloser an :D
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Re: assassins creed

Beitrag von uzi » Fr 6. Jul 2018, 07:17

Plus: Ich mag's nicht, wie sie die Gegenwart behandeln. Wieso lassen sie den Schnodder nicht einfach ganz raus?
also das haste bei origins quasi. man ist glaub ich 3x für ein paar minuten in der gegenwart. kann man getrost ignorieren. persönlich finde ich die animus-grundidee ja gar nicht schlecht. das eröffnet einfach eine zweite zeit- und damit auch erzählebene. leider gefällt mir halt nur bedingt, wofür diese möglichkeit dann genutzt wird.
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Re: assassins creed

Beitrag von Monti » Fr 6. Jul 2018, 08:42

uzi hat geschrieben:
Fr 6. Jul 2018, 07:17
persönlich finde ich die animus-grundidee ja gar nicht schlecht.
ich empfand das schon "immer" (also in den 2 Titeln die ich gespielt habe ;) ) als unnötigen teil der Geschichte und vor allem Bruch der Immersion. wenn so ein real-world-gedöns kam, gings nur darum möglichst schnell wieder ins hauptsetting zu kommen.
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Re: assassins creed

Beitrag von Therak » Fr 6. Jul 2018, 10:52

Die Gegenwart in den ersten Teilen habe ich akzeptiert, weil da ja noch der Glaube in der Luft hing, dass es irgendwann ein AC mit Desmond gibt.
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Re: assassins creed

Beitrag von uzi » Sa 11. Mai 2019, 18:00

ich hab jetzt auch odyssey durch. im prinzip setzt sich fort, was beim vorgänger schon zu sehen war und eigentlich auf ganzer linie bedauerlich ist. wieder wurden keine neuen gameplay-elemente ausprobiert oder wenigstens alte aus der mottenkiste geholt. die schifffahrt wird im vergleich stärker betont und fühlt sich dank der geographie griechenlands und des setting auch nicht wie ein fremdkörper an, wie in origins. man hat seine eigene trireme, die man über das ganze spiel ausbauen und ausstatten kann. zusätzlich hat man noch deck-offiziere, die dann verschiedene boni geben. leider wirkt das ganze element der schifffahrt eher wie eine demonstration von dem, was hätte sein können. da ist so viel potenzial verschenkt worden. zum einen hat man es versäumt, irgendwelche quests fürs boot zu schreiben. übers ganze spiel gibts 2, wenn ich mich recht entsinne. dabei drängt sich das dank der anlehnung an die griechische mythologie quasi auf! wieso gibt es circe und cyclopen, aber sirenen, skylla und charybdis werden ignoriert? und es gäbe ja auch andere, eher weltliche varianten, um das schiff zu erschließen. bei den offizieren hätte ich mir auch gewünscht, dass man eine persönliche bindung aufbauen kann. statt dass man den nächsten nappel von der straße shanghait, wäre es viel cooler gewesen, wenn man ein festes set von x offizieren zur auswahl gehabt hätte, die man dann über missionen hochlevelt, um an bessere boni zu kommen. kleine geschichten, die aus dem pixel-haufen auch ne person machen.

die aus black flag bekannten shanties gibts zwar, allerdings ist das repertoire gefühlt deutlich kleiner. das ist echt schade. außerdem fand ich an der stelle collectibles mal sinnvoll eingesetzt (in black flag), indem man zusätzliche shanties finden musste. jetzt sind die einfach da und man kann sie an einer hand abzählen. das macht die sache etwas eintönig.

ansonsten ist das game, wie schon der vorgänger, eine riesige einöde der repetitiven locations. *gähn*. allerdings ist irgendwer auf die grandiose idee gekommen, quest- und locationmarker abzuschaffen. stattdessen soll man sich an landmarken und den beschreibungen der questgeber orientieren. sprich: statt die langweiligen locations schnell abzuarbeiten, soll ich sie mir jetzt auch noch suchen. dass das ne scheiss idee ist, hat den entwicklern vermutlich auch das test-team gesagt, so dass immerhin zähneknirschend eine option eingebaut wurde, um die marker wieder zu aktivieren. allerdings nicht ohne trotzig darauf hinzuweisen, dass man das spiel falsch spielt. tatsächlich merkt man immer mal wieder, dass stillschweigend davon ausgegangen wird, dass man dieses oder jenes nicht von selbst und ohne questgeber findet.

was die ausgearbeiteten quest-reihen angeht, so gibt es mehr schatten, als licht. einige sind recht gut gelungen, aber viele plots und dialoge sind leider auf dem niveau von unterschichten-scripted-reality-tv. manche dialoge sind einfach cringeworthy und manche ergeben auch schlicht überhaupt keinen sinn:
- A: was!? du bist mein antagonist!?? wtf??
- B: muhahahaha! ja, und ich werde die welt nach meinen wünschen formen!
- A: ...lass uns rummachen.
- A+B: *rummach*
- A: was war das denn?
- B: keine ahnung, ich geh jetzt. tschüss.
- A: ok, ich mach dann jetzt dein tolles magisches artefakt kaputt.

erinnert irgendwie an die dialoge von pornos und ist leider kein einzelfall.

apropos dialoge: wer fand es eigentlich eine gute idee, dass durchgängig jeder mit akzent spricht? wenn alle (alt)griechisch sprechen und untertitelt wird: anstengend, aber nachvollziehbar. kann funktionieren, wie man bei far cry primal gesehen hat. oder es sprechen alle wie üblich englisch. aber jeden mit akzent sprechen zu lassen ist nicht nur nervtötend, sondern auf keiner logischen ebene nachvollziehbar.

trophies: sehr gut. keine missable (naja, theoretisch eine, aber dafür müsste man sich echt anstrengen). auch keine collectibles. und keine übermäßiges grinding.

fazit: setting liegt mir näher, als bei origins und die schifffahrt macht immernoch spaß. leider gibts ansonsten keine konzeptionellen verbesserungen, weshalb sich der titel ähnlich weit unten im internen ranking der assassins creed reihe einordnet.
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Re: assassins creed

Beitrag von Therak » Sa 11. Mai 2019, 18:05

Spiel halt in Deutsch, keine Akzente mehr. :D

@Ich darüber
Die Gegenwartsegmente haben mich auch in Odyssey wieder stark gestört. u.a. weil ich nicht wusste was das alles für Personen waren - und mir das auch ziemlich egal war.
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Re: assassins creed

Beitrag von NorViz » Mo 13. Mai 2019, 09:18

Keine neuen Gameplay-Element würde ich so nicht sagen.

Die unterschiedlichen aktiven Kampfskills gabs so in der Vergangenheit in AC nicht. Allerdings fühlen sich die Kämpfe in Odyssey immernoch nicht ganz rund an, wenn man die unweigerlichen Vergleiche mit Dark Souls zieht. Alles dauert irgendwie zu lange und ist zu unpräzise.

Was die Akzente angeht, kann ich nur zustimmen. Allerdings frage ich mich, ob das fair von mir ist. Ich kann mich nämlich nicht erinnern, dass mich Ezio damals gestört hätte. Am meisten stören mich aber die Random-NPCs auf der Straße, die dich auf griechisch volllabern und die du als Grieche logischerweise nicht verstehst... Vielleicht bin ich ein Griechen-Rassist?

Ich glaube, viele der Dialoge wirken durch die Akzente noch viel schlimmer, als sie so schon sind. Ein schlechter Dialog ist eine Sache, ein schlechter Dialog in einem lächerlichen Akzent nochmal ne andere.

Was mich aber am meisten stört, ist, dass sich zu sehr auf den Open-World Aspekt verlassen wurde. Gut durchdesignte Missionen gab es meines Erachtens so gut wie gar nicht, stattdessen laufen die alle in der Open-World Sandbox, so dass sich das normale Open-World Gameplay und das Missionsgameplay überhaupt nicht voneinander unterscheiden. Das Kletter- und Parkoursystem müssen sie auch unbedingt wieder ausbauen, derzeit läuft es ja nur aus One-Button-Does-All heraus, langweilig auf Dauer.

Zu den Schiffskämpfen: Die kommen leider wieder nicht an Black Flag heran, auch wenn Sie besser sind als in Origins (war auch nicht schwer). Ich denke aber, dass das auch am Setting liegt, der Kanonendonner in Black Flag war einfach deutlich beeindruckender und atmosphärischer als das leise Pfeilgesirre jetzt.
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Re: assassins creed

Beitrag von uzi » Mo 13. Mai 2019, 09:53

NorViz hat geschrieben:
Mo 13. Mai 2019, 09:18
Keine neuen Gameplay-Element würde ich so nicht sagen.

Die unterschiedlichen aktiven Kampfskills gabs so in der Vergangenheit in AC nicht.
*kopfkratz* ist das kampfsystem nicht exakt gleich im vergleich zu origins?

außerdem meinte ich das eigentlich nicht mit 'gameplay-element'. mir ging es eher um so sachen wie die assassinen-teams oder dieses tower-defense-artige gedöns oder die schiffe, die man auf missionen schicken konnte. da gabs vor origins doch eigentlich immer irgendwas. aber jetzt - tote hose. ich erwarte ja gar keine großen sachen. nur etwas, das dass ewige open-world-einerlei etwas auflockert und als brutkasten für neue hauptfeatures dienen kann. vielleicht muss man die mercenary-kopfgeld-geschichten in diese ecke zählen, aber das ist mir ehrlich gesagt zu dicht am normalen gameplay.

Allerdings frage ich mich, ob das fair von mir ist. Ich kann mich nämlich nicht erinnern, dass mich Ezio damals gestört hätte.
hat der akzent gesprochen? kann ich mich nicht erinnern...
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